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Anreise nach Ischgl: die Vignette, die Arlberg-Maut und die gesperrte Silvretta-Straße

Muss ich die Arlbergtunnel-Maut zahlen, um nach Ischgl zu fahren?

Nur wenn Sie aus dem Westen anreisen. Die Streckenmaut der ASFINAG auf der S16 gilt für den Arlbergtunnel zwischen den Anschlussstellen St. Anton am Arlberg und Langen am Arlberg, und die ASFINAG beschreibt sie als die Gebühr, die Fahrer antrifft, die über Vorarlberg auf der A14 kommen. Ischgl selbst benötigt für den Autobahnanteil der Fahrt die gewöhnliche Vignette, was die Anreiseseite des Ortes bestätigt.

Die Seite des Arlbergs, aus der Sie kommen, entscheidet

Die ASFINAG nennt sechs Streckenmautabschnitte, und die S16 Arlberg Schnellstraße ist einer davon. Die Gebühr gilt für den Arlbergtunnel zwischen den Anschlussstellen St. Anton am Arlberg und Langen am Arlberg, und für nichts auf beiden Seiten dieser beiden.

Der Tunnel liegt also westlich von St. Anton, und ein Auto, das durch das Inntal fährt, biegt vorher ins Paznaun ab: Diese Anreise kostet nur die Vignette. Ein Auto, das aus der anderen Richtung kommt, von Bregenz und der A14 durch Vorarlberg, fährt durch den Tunnel und zahlt dafür die Streckenmaut. Gleicher Ort, gleiche Woche, zwei unterschiedliche Summen, entschieden durch die Stelle, an der Sie nach Österreich eingereist sind.

Was der Ort laut eigenen Angaben verlangt

Ischgls Anreiseseite bestätigt eine digitale Mautvignette für Österreichs Autobahnen und Schnellstraßen und verweist separat auf die ASFINAG für das, was sie Vignetten- und Streckenmauten nennt, mit der Brennerautobahn und dem Arlbergtunnel als Beispielen. Für die Fahrt das Tal hinauf selbst nennt sie keine Straßennummern.

Das sind zwei Produkte, die an zwei Stellen gekauft werden. Die Österreichische Vignettenoptionen decken das allgemeine Netz ab und werden auf Ihr Kennzeichen registriert; eine Streckenmaut wird für den jeweiligen Abschnitt gekauft, für den sie gilt, und nur wenn Sie diesen tatsächlich befahren.

Die Silvretta-Straße ab Galtür führt derzeit nicht hinüber

Die Silvretta-Hochalpenstraße ist eine private Mautstraße über die Bielerhöhe auf 2.032 m, die Galtür am Ende des Paznauns mit Partenen im Montafon verbindet. Ihre Maut wird von der Illwerke erhoben, einem Vorarlberger Energieversorger, sodass kein ASFINAG-Produkt sie abdeckt und keine Vignette dafür relevant ist.

Sie ist auf der Vorarlberger Seite, zwischen Partenen und der Bielerhöhe, nach Steinschlag- und Murenschäden im Sommer 2024 sowie einem weiteren Vorfall im Juli 2025 für den öffentlichen Verkehr gesperrt. Eine Wiedereröffnung wird frühestens für den Sommer 2030 erwartet. Von der Tiroler Seite bleibt die Straße bis zur Sperrstelle kostenlos befahrbar, aber nicht weiter, sodass es in diesem Jahrzehnt zu keiner Jahreszeit eine Durchfahrt ins Montafon gibt.

Das Parken ist die Zugangskontrolle

Ischgls Anreise- und Parkseiten beschreiben weder ein ortsweites Fahrverbot noch eine reine Fußgängerzone: Die Kontrolle, die sie darlegen, ist das System der kostenpflichtigen Parkplätze und Parkhäuser. Silvretta Parking West, Silvretta Parking East und Florian Parking sind die oberirdischen Standorte, während sich das Silvretta-Parkhaus, die Parking Lounge an der Silvretta Therme und das Florian-Parkhaus unterirdisch befinden.

Die Durchfahrtshöhe unterirdisch beträgt 2,2 m, sodass eine Dachbox oder ein hoher Transporter nicht hineinpasst und oberirdisch abgestellt werden muss. Ischgl gibt zudem an, dass Halten und Parken außerhalb der ausgewiesenen Öffnungszeiten strikt untersagt ist, wobei die Öffnungszeiten am Schild am Eingang jedes Standorts angegeben sind.